Trauerfall

Pfarramt
Bei einem Todesfall bitten wir darum, uns möglichst bald zu informieren.
Pfarramt zu den Bürozeiten: 63 68 45
Pfarrerin Fuchs: 63 87 87
Pfarrer Häfner: 63 83 640
An Wochenenden erreichen Sie eine Pfarrerin oder einen Pfarrer, der bzw. die Ihnen Auskunft geben kann: 0170 861 39 83

Todesbescheinigung
Ein Arzt stellt nach einigen Stunden nach dem Eintreten des Todes den sogenannten Totenschein aus. Der muss vorliegen, bevor der Verstorbene durch ein Bestattungsinstitut abgeholt werden kann.

Bestattungsinstitut
Nehmen Sie Kontakt zu einem Bestattungsinstitut auf.
Im Kirchenboten haben Institute inseriert, die wir allesamt empfehlen können.
Bitten Sie darum, dass noch bevor der Bestattungstermin mit der Stadt Nürnberg vereinbart wird, mit uns gesprochen wird, um Terminüberschneidungen zu vermeiden. Eine nachträgliche Terminänderung ist oft nicht mehr möglich bzw. mit zusätzlichen Kosten verbunden. Manchmal bleibt dann nichts übrig, als eine Vertretung zu organisieren.
Die Mitarbeiter des Bestattungsinstituts informieren Sie, welche Unterlagen Sie brauchen. Die Formalitäten mit den Behörden werden Ihnen abgenommen.
Im persönlichen Gespräch wird der äußere Rahmen der Bestattung geklärt.
Der Verstorbene wird vom Bestattungsinstitut eingekleidet (bitte Kleidung auswählen und bereitlegen), eingesargt und auf den Friedhof gebracht.

Aussegnung
Es ist möglich, in einer Feier im Haus Abschied von einem Verstorbenen zu nehmen. Dazu ist wichtig zu wissen, dass kein Zeitdruck herrscht. Der Totenschein kann sowieso nur nach einigen Stunden ausgestellt werden. Da bleibt genügend Zeit für eine Feier.
Wichtig ist nur, dass Sie uns so bald als möglich informieren, wenn Sie eine Aussegnung wünschen.

Im Krankenhaus ist eine Aussegnung ebenfalls möglich. Jedes Klinikum verfügt über Seelsorger, die ebenfalls bereit sind, einen würdigen Abschied zu gestalten.

Gespräch mit der Pfarrerin/dem Pfarrer
In einem persönlichen Gespräch bereiten wir gemeinsam den Gottesdienst zur Bestattung vor.
Dazu gehören die Auswahl der Lieder bzw. Musikstücke (das ist nicht Sache der Bestatter!), die Auswahl eines Bibelwortes und der Ablauf der Feier.
Wichtig ist der Lebenslauf des Verstorbenen, denn dieser Mensch soll in seiner Einzigartigkeit gewürdigt werden. Sie können auch das Schwierige benennen ohne die Befürchtung haben zu müssen, dass das auf dem Friedhof zur Sprache kommt. Es handelt sich um ein Seelsorgegespräch, in dem wir zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Was gesagt werden kann und vor allem wie, das klären wir gemeinsam.

Bestattungsformen:

Erdbestattung

Trauerfeier anlässlich einer Feuerbestattung:
Sie findet in der Regel drei Tage nach dem Eintritt des Todes statt. Der Verstorbene wird anschließend ins Krematorium gebracht und eingeäschert.

Urnenbeisetzung:
Sie können den Termin der Urnenbeisetzung vorab vereinbaren, andernfalls wird Ihnen durch das Bestattungsinstitut mitgeteilt, wenn die Urne zur Beisetzung bereit ist.
Wir bieten Ihnen für die Beisetzung unsere Begleitung an. Nach einer kurzen liturgischen Feier wird die Urne dann beigesetzt.
Der Termin einer Urnenbeisetzung lässt sich frei wählen. Bitte nehmen Sie deshalb mit uns rechtzeitig Kontakt auf.

„Urne mit Feier“
Es besteht auch die Möglichkeit, den Abschiedsgottesdienst erst dann zu feiern, wenn der Verstorbene bereits eingeäschert ist. In der Aussegnungshalle steht dann kein Sarg, sondern die Urne. Der Gottesdienst ist aber identisch mit dem der Erdbestattung.

Ewigkeitssonntag
Am Ewigkeits- oder Totensonntag ist es in unserer Philippuskirche Tradition, dass die Namen der im letzten Kirchenjahr Verstorbenen verlesen werden und für jeden Menschen eine Kerze angezündet wird.
Wir laden einen der Hinterbliebenen persönlich ein mit der Bitte, die Einladung an die anderen weiterzugeben.
Weitere Informationen auch unter:
http://bestattung.bayern-evangelisch.de/